ANGEBOTE

Flötenensemble 2015 besser

 

Termin: freitags, 13.00 - 13.45 Uhr

Beginn: Freitag, 30.09.2016

Ort: MUS 3

Voraussetzungen: ein eigenes Instrument und mindestens ein Jahr Spielpraxis

Leitung: Herr Bork

 

 

  

Ochsenhausen 2013

Eindrücke von Lars Merkle, K2

Ochsenhausen Scherer 2013 2

Endlich war es so weit…

Wir standen wie gewöhnlich auf, ganz normal, wie immer…

Wir frühstückten, wir gingen in die Stadt und wie immer blickte uns die Stadt dabei kalt und grau an, den ganzen langen Weg…

Und doch - irgendetwas war anders an diesem Morgen, diesem kalten…

Doch was war es nur…? Egal, Hauptsache weiter durch den kalten Morgen.

Durch die leeren, verlassenen Straßen und plötzlich Gedränge, plötzlich überall Leute, Busse und Lärm, der ganz alltägliche Lärm einer erwachten Stadt; Horden von Schülern, die in die Schule mussten; wie auch ich… Doch irgendetwas war anders: Sie drängten sich in ihre Busse, sie rannten hinauf ins Hilda, aber ich tat es nicht…Ich freute mich vielmehr, endlich eine Pause zu haben, endlich keine Schule, kein Lernen, kein Stress…

ENDLICH OCHSENHAUSEN!!!

Mit diesem Gefühl kam ich den Berg hinauf, ging ich zum ZOB Süd, stieg ich in den Bus und freute mich, dass es endlich losgehen sollte, freute mich, endlich nach Ochsenhausen zu fahren…

Wir fuhren also los und verließen die graue Stadt ohne Meer…

Und standen erst mal im Stau.

Wie hätte es sonst sein sollen? Aber warum sollte einem so etwas Banales wie ein Stau die Stimmung trüben? Die anderen saßen schließlich in Deutsch oder Mathe, Latein oder Englisch, Physik oder Biologie… Ach, wie kann ein Stau doch gleich entspannend sein…

Und schließlich war der Stau nicht ewig und wir kamen an; kamen an unser alt-ehrwürdiges Ziel; endlich waren wir in Ochsenhausen!

Wir hasteten also zum Mittagessen und stürzten uns voller Elan in die Proben – die einen zum Chor, wir zu den Flöten. So saßen wir gelöst von allem schulischen Druck und kamen voran wie selten; bald schon spielten wir unsere Stücke sicher, wenn auch nicht perfekt, aber wer erreicht sie schon, die Perfektion? Dann kam der Abend und mit dem Abend auch die Zufriedenheit. Zufriedenheit, weil wir einiges geleistet hatten; Zufriedenheit, weil wir endlich unsere Zeit unserer Musik widmen konnten… aber, wer hätte es gedacht, natürlich auch die Erschöpfung nach so langer Probe, zumal einige von uns beständig hin- und her- rennen mussten und eigentlich an zwei Orten gleichzeitig sein sollten: im Ensemble und im Chor…Während wir im Ensemble gut vorankamen, so hatten wir doch im Chor schwer zu kämpfen…

Also saßen wir nicht allzu lange im Bräuhauskeller, dem abendlichen Aufenthaltsraum, hatten aber trotzdem unseren Spaß…

Am nächsten Tag war viel zu tun: Noch mehr und noch intensiver probten wir und immer besser wurde unser Spiel und auch unsere Kronstücke: das „Halleluja“ aus dem Messias und Bachs „Air“. Zufrieden und hochbeglückt quittierten wir schließlich die Proben, als die Flöten langsam nicht mehr recht klingen wollten.

Genug der Arbeit, dachten wir. Vieles hatten wir geleistet, vieles hatten wir geschafft.

Und so gingen wir, zufrieden wie wir waren, gemeinsam mit Frau Scherer auf den Weihnachtsmarkt und taten, was man so auf Weihnachtsmärkten tut.

Unsere engagierte und vielseits geschätzte Ensembleleiterin gab uns einen (Kinder-)Punsch aus und so beschlossen wir die Proben.

Doch am Abend erwartete uns noch ein Spektakel, die alljährliche Überraschung, das, worauf viele sich gefreut haben, aber wir wollen nicht zu viel verraten…

Jedenfalls saßen wir alle noch lange zusammen und feierten ein erfolgreiches Chor – und Flötenensembleseminar.

Lars Merkle, K2

 

                   ***

 

floeten


Bericht von Ochsenhausen - Dezember 2012

Während die neuen Chormitglieder auf der Busfahrt nach Ochsenhausen ganz unruhig wurden, da die alten Hasen im Chor gedroht haben, jeder müsse einzeln vorsingen, blieben wir Flötenspieler ganz ruhig. Wir hatten schließlich nichts dergleichen zu erwarten, da wir alle „Neue“ in Ochsenhausen waren, es war ja schließlich eine Premiere für das Flötenensemble.

Deshalb bekamen wir von Frau Scherer nach der Ankunft erst einmal einen Rundgang durch das imposante Gebäude des Klosters. Unser Proberaum war doppelt so groß, wie im Hilda und bestens ausgestattet mit Flügel und Notenständer. Die Bilder an der Decke, die uns immer wieder verleitet haben, nach oben zu starren, machten uns deutlich, wie alt das Gebäude schon war. Von der Umgebung begeistert begannen wir gleich nach dem Mittagessen mit den Proben und waren alle voll bei der Sache.

blockfl

Das Ergebnis der Probetage in Ochsenhausen konnte sich sehen lassen. Bereits am zweiten Tag konnten wir unsere Stücke schon so gut, dass Frau Scherer uns längere Pausen gönnen konnte, die wir entweder gemeinsam auf den Zimmern verbracht haben oder uns spannende Spiele beim Tischkicker geliefert haben. Frau Scherer konnte in dieser Zeit den Chor mit gezieltem Einzeltraining unterstützen.

Highlight war der Donnerstagabend. Zuerst ging es auf den Weihnachtsmarkt, der im Klosterhof aufgebaut war, dort hat uns Frau Scherer nach einer gemeinsamen Besichtigung erst einmal einen Kinderpunsch spendiert. Danach durften wir uns den total süßen, romantischen Weihnachtsmarkt noch mal in Ruhe anschauen und kleine Erinnerungen kaufen. Eine tolle Atmosphäre wurde durch den Schnee geschaffen, der passend zur weihnachtlichen Stimmung, zentimeterdick lag.

Abends gab es dann die „übliche Überraschung“ von Herr Hoffmann, die für uns Flöten jedoch neu war. Das Spektakel des brennenden Zuckerhutes wurde begleitet durch den Gesang des Chores, was sehr viel Atmosphäre im Gewölbekeller brachte. Ausgeklungen ist der Abend dann mit gemeinsamen Spielen und netten Gesprächsrunden auf den Zimmern.

In der Nacht wurden manche von uns auf sehr unsanfte Weise geweckt und der ein oder andere hat sich aufs Äußerste erschreckt. Doch das ist bestimmt eine normale Reaktion, wenn um 2 Uhr nachts eine Gruppe von Chormitgliedern das Licht anschaltet und mit einem etwas schiefen (es war schließlich Mitternacht schon vorbei, mehr kann man da nicht mehr erwarten) Gloria-Gesang aus Tiefschlaf geweckt wird – die Tradition der Schüler in Ochsenhausen.

Freitags machte sich das lange Proben an den Tagen zuvor bemerkbar. Wir beherrschten unser Repertoire so gut, dass wir nach einer kurzen, letzen Probe, die letzen gemeinsamen Stunden noch mal genießen durften. Könnte vielleicht aber auch daran gelegen haben, dass die Föten nach dieser Belastung zugemacht haben und sich weigerten, einen halbwegs normalen Ton zu spielen. Aber wie sagt Frau Scherer immer so schön: „Wir sollen positiv denken und nicht immer gleich verzagen, wenn wir eine Hürde sehen, bevor wir es überhaupt versucht haben.“

 Sima Mergl K1

 

 

Besucherzähler

Besucher diesen MonatBesucher diesen Monat76001
Besucher seit 04/2016Besucher seit 04/2016987000
Besucher aktuell 457

       KONTAKT
Hilda-Gymnasium

Kiehnlestraße 25
D-75172 Pforzheim
07231-392361
Lage | Anfahrt | Impressum

Zum Seitenanfang