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Schuljahr 2013/14: Georg Büchner „Puppen sind wir ..."

In unserer selbst zusammengestellten literarischen Collage haben wir uns in diesem Jahr dem Gesamtwerk des mit 23 Jahren viel zu jung verstorbenen Dichters Georg Büchner (1813-1837), der den Abiturienten vor allem durch sein Revolutionsdrama „Dantons Tod“ ein Begriff ist.

Danton

Im Zentrum des Abends stand Büchners Fatalismus-Gedanke, der Glaube daran, dass sich das Rad der Geschichte und des Lebens erbarmungslos dreht und die Gestaltungsmacht des Einzelnen dem puren Zufall ausgesetzt ist.

Büchners Dramen-Figuren reagieren auf diese Erkenntnis höchst unterschiedlich: Der Revolutionär Danton zergeht sich in Sarkasmus, während sein Gegenspieler Robespierre   den Gedanken (nocDanton2h) beiseite schiebt. Prinz Leonce aus Büchners einziger Komödie „Leonce und Lena“ verfällt der entsetzlichen Langeweile, Prinzessin Lena gefällt sich in der Rolle der Todessehnsüchtigen. Der Soldat Woyzeck, die geschundene Kreatur in Büchners gleichnamigem Drama, wird von allen Seiten unter physischen wie psychischen Druck gesetzt, so dass er seine aufgestauten Aggressionen letztlich gegen die Einzige richtet, die ihm ein privates Aufatmen gestatten könnte.

Leonce LenaWoyzeck

 

„Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!“- Dantons Erkenntnis seiner eigenen Ohnmacht lässt ihn ruhig werden...

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