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Schuljahr 2011/12: William Shakespeare „Was ihr wollt“

plakat-2012-was-ihr-wolltWer hat nicht schon einmal davon geträumt, ein anderer zu sein? Wie viel Spaß würde es uns bereiten, einmal nicht der Schüler sondern der Lehrer zu sein? Wie wäre es, einmal Chef zu sein? Einfach die Welt auf den Kopf zu stellen? Diesen und anderen Fragen widmete sich die Theater-AG im Schuljahr 2011/12 bei der Inszenierung von Shakespeares Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“.

 

 

 In dem unbestimmten Land „Illyrien“, einer Wortverschmelzung aus „Idylle“ und „Illusion“, ist kaum eine Figur die, die sie zu sein scheint. Die adlige junge Dame Viola strandet hier nach einem Schiffbruch und löst einen wahren Karneval des Sich-Verstellens aus. Sie arbeitet als Mann verkleidet am Hof von Orsino. Für ihn muss sie Liebesbotschaften zur angebeteten Herzogin Olivia bringen. Dass das nicht lange gut gehen kann, wird sich nicht nur der Shakespearekenner denken. Olivia verliebt sich in den Liebesbriefträger Viola, diese (Frau!) wiederum findet Gefallen am Briefe schreibenden Herzog. Doch allein bei diesen Verwicklungen bleibt es nicht…

theat-2012-01Hier taucht Sebastian, der nach dem Schiffbruch verschollene Zwillingsbruder Violas, wieder auf. Dort stellen die Saufgelage des partysüchtigen Toby selbst Abimoves in den Schatten. Wenig zu lachen hat allerdings der spießige Malvolio, der gern für Zucht und Ordnung sorgen würde und sich so nicht gerade beliebt macht. Sein Widersacher Toby verwandelt ihn gar in einen lächerlichen Lustmolch.

theat-2012-02Am Ende wird der Liebes- und Verwechslungsreigen aufgelöst: Die Hochzeitsglocken läuten für verschiedene Paare, denn „das ist es doch, was ihr alle wollt“, stellt Fabiana, die Dienerin von Herzogin Olivia, treffend fest.

theat-2012-03Es wäre aber nicht Shakespeare, wenn es einfach nur ums „Wer-kriegt- wen“ ginge. Wie der Titel schon sagt, geht es auch darum, was wir wollen: Um unsere Sehnsüchte, Wünsche und Träume, in einer Welt, die chaotisch ist. Wir können uns verstellen, Identitäten sind in Zeiten von facebook leicht zu manipulieren. Regellosigkeit, Verlust von eindeutigen moralischen Standards, Grausamkeiten im Umgang miteinander und nicht zuletzt enttäuschte Liebe sind im 21. Jahrhundert mindestens so aktuell und relevant wie zu Beginn des 17. Jahrhundert, als das Stück uraufgeführt wurde.

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