ANGEBOTE

Dublin Studienfahrt,  25. - 30.09.11

 
„Where the craig is mighty and

The secret of the Guinness lies!”

 

 

Als wir nun nach langen Vorbereitungen endlich am Montag, den 25. September unsere Reise begonnen hatten, fieberten alle Reisemitglieder dem Ziel entgegen: Dublin.

Und dann war es soweit, mit dem Flugzeug steuerten wir direkt auf die Küste des Landes, in dem Kobolde ihr Gold hinter Regenbögen versteckten, zu: Irland. Respektive Dublin, der Hauptstadt dieses wundersamen Landes. Landung und Ankunft im Hostel waren schnell überwunden und ebenso schnell bezogen wir unsere Betten um uns für den nächsten Tag, den unsere Lehrer Herr Heller und Frau Heger als anstrengend und abenteuerreich bezeichneten. Am nächsten Morgen begann unser Abenteuer, nämlich mit der Besichtigung der Nationalgalerie, welche eine Ausstellung über die Geschichte der Menschheit zeigte. Faszinierende goldene und bronzene Schmuckstücke und Waffen, Gemälde, Kleidung und viele antike Relikte, die von einem trollähnlichen Wesen mit blutrotem Kopf dafür sorgte, das auch jaaaa niemand Fotos machte oder gar Stücke berührte. Manch einem von uns versuchte dies bullige Wesen sogar den Kopf abzubeißen! Alsbald ging es dann, nachdem wir dem Trollwächter entkamen und eine Mittagspause uns gönnten, weiter in eine wundersame Ecke Irlands: Nach Howth, einer Hafenstadt, die einen sehr schönen Leuchtturm und gierige Möwen beherbergt.

Auf diesen tollen, warmen Tag folgten ein kalter, verregneter Tag und ein Ausflug zu den Ruinen des mittelalterlichen Klosters Glendalough. Hier, so sagt man, gründete niemand anderes als Saint Patrick dieses Kloster, eine von vielen. Darauf folgte ein Ausflug, ein Wanderausflug über das Gebirge von Glendalough, was uns mehrere hundert Meter über dem Meeresspiegel und durch einen dichten gefährlichen Nebel führte, nur durch einen dünnen Holzpfad geführt, direkt ins Ungewisse, voll mit Rothirschen. Für manche war diese Prüfung zu hart, mussten wieder den Rückzug antreten, jedoch wagten die Tapferen, Fitten und Mutigen unter uns diesen mörderischen Wanderweg zu bestreiten. Schlussendlich schaffte es die Truppe vom Berg runter zu kommen, über felsige Pfade zurück zur erschöpfteren Hälfte. Daraufhin kehrten wir zurück zum warmen, kuschligen und kleinen Hostel.

Menschen, die behaupten, Tour-Guides seien langweilige Besserwisser, die einen in den sicheren Langeweiletod treiben, waren noch nie von Paul geguided worden. Paul, 1.70 groß, ein leichter Bierbauch und ein sonniges Lächeln. Das war keine 0/8/15 Stadtführung, das war ein Erlebnis! Egal, ob die Geschichten, die uns Paul über die verschiedensten Schauplätze Dublins erzählte, wahr sind, unter anderem, dass eine Kirche in der Innenstadt vor hunderten Jahren als zur selben Zeit als Kirche und Bordell diente, wir hatten dennoch viel zu lachen und unseren Spaß an der etwas zweifelhaften Geschichte Dublins.

Aber da mag sich doch nun einer fragen: „Wie? Seid ihr etwa nur auf eine beknackte Sightseeing Tour in Irland gegangen? Der Heimat der Pubs und des gehobenen Saufens?“ Halt, halt mein Freund,  dies freizeitliche Vergnügen war nur zu Tage, doch Nachts, Nachts ließen wir unsere innersten Begierden nach Bier freien Lauf! Zu den Pubs. Die Pubs, die Hauptattraktion Dublins. Nirgends wirst du so freundlich aufgenommen wie in einem irischen Pub. Doch lasst euch dies geraten sein, Biertrinker aller Nationen! Wenn ihr ein gutes Guinness trinken wollt, macht nicht den Fehler und trinkt es aus Zapfhähnen außerhalb Irlands, denn da ist dieses flüssige Geschmacksjuwel perfektioniert worden, in Sachen Geschmack und Zubereitung! Und zwar sollt ihr, lasst euch gesagt sein, pilgern zu den heiligen Hallen der Guinness Brauerei, der Geburtsstätte dieses schwarzen Juwels von Bier.

Und mit diesen Worten beenden wir den abenteuerlichen Bericht:

Good Bye, Slainte and pog mahone!

[A. Stanisavljevic, K2, 2011/12]

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