WIR
ÜBER UNS

Bertha Benz Else Mayer Hilke Turré Renée Dantes

 

 

 

 

 

Hilke Turré

Künstlerin

geboren in Ravensburg

René Dantes

Künstler

geboren am 14.09.1962 in Pforzheim

Weitere Kunstwerke von René Dantes in Pforzheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Gemälde war
ein Geschenk an
das Hilda-Gymnasium
zum 100jährigen Jubiläum 2008

Hilda-Gemälde

 

 

 

 

 

 

 

Benz-Skulptur

 

 

Skulptur auf dem Waisenhausplatz

Die Stadt Pforzheim enthüllte diese Skulptur
am 03. Mai 2008 zu Ehren von Bertha Benz
und der ersten Fernfahrt in der Geschichte des Automobils
im Jahre 1888.


 

äbtissin Else Mayer, 1950

Förderin der Frauenbildung und des Frauenwohls

geboren am 21.2.1891 in Pforzheim
Pforzheimer Schmuckfabrikantentochter
gründete 1916 den Frauenorden „Erlöserbund“
gestorben am 27.April 1963 in Bonn

 


Else Mayer war die Tochter des Pforzheimer Schmuckfabrikanten Victor Mayer und seiner Frau Lina. In ihrer Heimatstadt besuchte sie die Höhere Töchterschule. Gemeinsam mit der gleichgesinnten Alexandra Bischoff gründete die tatkräftige Pforzheimerin 1916 den katholischen Frauenorden Erlöserbund (Congregatio Salvatoris Mundi), in den auch ihre nicht unerhebliche Mitgift einfloss. Dies ermöglichte den Kauf von repräsentativen Häusern in Bonn, Breslau und Köln. Hier fanden jedoch nicht nur das Kloster Platz, sondern auch vielfältige soziale Einrichtungen. Inspiriert von den Zielen der aufkommenden Frauenbewegung vertrat der Erlöserbund die damals provozierende Forderung nach „Frauenbildung und Frauenwohl“. Vor allem Studentinnen, allein erziehenden Müttern und deren Kindern, sowie allein stehenden alten Frauen galt der lebenspraktische Einsatz der Schwestern. Zur Entlastung berufstätiger Mütter betrieb die progressive Schwesterngemeinschaft einen Kindergarten, eine Haushaltsschule bot Mädchen aus einfachen Verhältnissen eine Berufsperspektive und Studentinnenheime unterstützen junge Frauen in der akademischen Männerwelt Fuß zu fassen. Der nicht nur bei Studentinnen beliebte Mittagstisch war im Volksmund als „Frommer Löffel“ bekannt.

 

Trotz zahlreicher Repressalien kämpfte Else Mayer jahrzehntelang in kirchlichen und politischen Kreisen für die Emanzipation der Frau. Ihr unermüdlicher Einsatz für Frauenrechte hat die Bonner Gesetzgebung positiv beeinflusst. Im Sinne der Gründerin wirkt die 2005 aus der Taufe gehobene „Stiftung Else Mayer“ mit ihrer jährlichen Preisvergabe weiter. Erste Preisträgerinnen waren Annette Schavan und Alice Schwarzer.

 

 

 

 

Gedenktafel

Am 21.04.2008 wurde von der Stadt Pforzheim am Hilda-Gymnasium eine Gedenktafel für Else Mayer angebracht, um ihren Einsatz für die Frauenbildung zu würdigen.

>>> zur Pressemitteilung in der PZ

Bertha Benz, geborene Ringer

Die erste Autofahrerin der Welt

geboren am 3. Mai 1849 in Pforzheim
heiratete 1872
den späteren Erfinder des Automobils Carl Benz
unternahm am 4. August 1888 die erste Fernfahrt mit einem Automobil
von Mannheim nach Pforzheim (110 km)
Mutter von fünf Kindern
gestorben am 5. Mai 1944 in Ladenburg

 


Wenig glücklich war Berthas Vater, der Pforzheimer Zimmermeister Karl Friedrich Ringer, bei ihrer Geburt „Am 3. Mai 1849 erhielten wir leider wieder ein Mädchen“, notierte er in der Familienbibel. Das war für Bertha eine Herausforderung. Sie wollte beweisen, dass auch Mädchen „etwas wert sind“ und Außergewöhnliches leisten können. Sie besuchte die Höhere Töchterschule der Stadt und entwickelte sich zu einer Frau mit Selbstbewusstsein und Initiativkraft. Ihre Mitgift ermöglichte dem Maschinenbau-Ingenieur Carl Benz den Schritt in die Selbständigkeit. Nach der Heirat 1872 eröffnete er eine „Mechanische Werkstätte“ in Mannheim. Seine Frau bezog er in alle technischen Pläne und in jede Entscheidung mit ein. Doch die Idee einen pferdelosen Motorwagen zu erfinden fand wenig Unterstützung. Als Carl Benz bereits daran dachte aufzugeben, nahm Bertha Benz entschlossen und pragmatisch das Schicksal in die Hand: „Die Leute kaufen nur die Sachen, die sie kennen, zeigen muss man ihnen die Ware, dann werden sie schon zugreifen.“

 

Am frühen Morgen des 4. August 1888 machte sie sich mit ihren beiden Söhnen heimlich auf zur ersten Fern- und Werbefahrt von Mannheim nach Pforzheim, um ihre Mutter zu besuchen. Bertha Benz meisterte unterwegs einfallsreich alle Unwegsamkeiten und Pannen. Eine verstopfte Treibstoffleitung reinigte sie mit der Hutnadel, ein defektes Kabel isolierte sie mit Hilfe eines Strumpfbandes. Erschöpft erreichte sie am Abend Pforzheim, wo sie vor dem Hotel Post am Leopoldplatz einen triumphalen Einzug hielt. Ihrem Mann telegrafierte sie nach Mannheim, dass sie gut angekommen seien. Ganz Pforzheim stehe Kopf.

 

ausführliche Darstellung als pdf

 >>> mehr Informationen rund um die erste Fernfahrt

 

 

 

 

Benz-Skulptur

 

Skulptur auf dem Waisenhausplatz

Die Stadt Pforzheim enthüllte diese Skulptur des Künstlers
René Dantes
am 03. Mai 2008 zu Ehren von Bertha Benz
und der ersten Fernfahrt in der Geschichte des Automobils
im Jahre 1888.

 

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