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Am 28. September 1907 verstarb Großherzog Friedrich I. und Friedrich II. trat die Nachfolge in Baden an. Doch das Paar blieb weiter im Erbgroßherzoglichen Palais an der Kriegsstraße wohnen und überließ das Karlsruher Schloß der Großherzogin Luise, die auch in Sachen "Liebestätigkeit" - so nannte man das soziale Engagement der Fürstinnen - die Fäden in der Hand behielt. Bis auf die repräsentativen Aufgaben als Landesmutter blieb Hilda stets die zweite Position. Der erste Weltkrieg brachte zahlreiche neue Pflichten, die Hilda gewissenhaft erfüllte, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen: Lazarettbesuche, Verabschiedung der ins Feld ziehenden Krankenschwestern, Begrüßung von Verwundetentransporten und Mitarbeit bei Planungen und Ausführungen von Vorhaben des Roten Kreuzes.

Ihre tief empfundene Gläubigkeit half ihr auch, sich mit der neuen Situation nach dem Thronverzicht Friedrichs II. zurechtzufinden. Bis zu seinem Tod am 9. August 1928 pflegte Hilda, umgeben von einem kleinen "Hofstaat" in Freiburg und Badenweiler, ihren schwerkranken Gatten. Im "Dritten Reich" hielt sie sich politisch abseits und ließ sich für nichts einspannen. Nach der Zerstörung des Freiburger Palais beim Luftangriff vom 27. November 1944 - sie selbst verließ das Gebäude erst, als der Dachstuhl schon brannte - übersiedelte sie ganz nach Badenweiler, wo sie am 8. Februar 1952 verstarb. Sechs Tage später wurde Hilda von Baden, deren unbedingte Wahrhaftigkeit als vorwaltende Charaktereigenschaft von ihren Zeitgenossen gerühmt worden war, im Großherzoglichen Mausoleum in Karlsruhe an der Seite ihres Gatten beigesetzt.

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Hilda-Gymnasium

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